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Tri tra trullala

Wer ist wieder da? Casperle! Der Mann, der nach Cro und Oli P. die poppigste Rapmusik in Deutschland macht, bringt demnächst den „lang ersehnten“ Nachfolger seines Nummer-Eins-Albums „XOXO“ heraus. Selbstverständlich reißen sich sofort alle Dudelfunksender um die Vorab-Single, weshalb ebenso selbstverständlich meine Meinung gefragt ist.

Zunächst einmal scheint sich der Mädchenschwarm und Wahl-Berliner das ehrgeizige Ziel gesetzt zu haben, das hässlichste Albencover des Jahres auf den Markt zu bringen, und dabei ausnahmsweise durchaus gute Arbeit geleistet:

hinterlader

Da das Cover so aufgemacht ist, dass der Betrachter denken soll, es stecke eine tiefere Bedeutung dahinter, will ich nach anfänglichem Lachen auch eine passende Interpretation des Gezeigten mitliefern: Wenn man die Musik von Casper hört, oszilliert der eigene Gesichtsausdruck zwischen den beiden auf dem Bild gezeigten Zuständen.

Auch das neue Video „Im Ascheregen“ wurde so produziert, dass sich die Hauptzielgruppe (Jugendliche im Übergang vom Emo zum Hipster, die der Coolness wegen auch Rap und Elektro hören, wenn auch jeweils die weichgespülteste Variante) denkt, sie sehe gerade etwas voll tiefgründiges Künstlerisches:

Was soll man dazu sagen: „Im Aschenbecher“ klingt wie eine Mischung aus Safri Duo und dem Gesang von Dieter Bohlen bei Blue System. Dazu hopst ein gesichtsbehaarter tätowierter Vogel im Wald herum und gestikuliert in die Kamera, als müsste er den Text simultan in Gebärdensprache übersetzen, und zwar für eine in 50 Metern Entfernung stehende Person. Der Text an sich fällt zwar nicht gerade durch sinnvolle und verständliche Aussagen auf, lässt sich bei Bedarf jedoch gut in kleinste Bestandteile zerlegen und per iPhone an Twitter schicken, um sich mit rebellisch klingenden Zeilen in einem gewissen Indie-Glanz zu sonnen. Hey! Hey! Hey! Hey! Der herbste Rückschlag ist allerdings, dass Casper es sich nicht nehmen lässt, die altbekannte Heizöl-Benzin-Zeile von Slime in seinen Text zu integrieren, wobei ich nicht ausschließen würde, dass er sie für eine Kettcar-Zeile („48 Stunden“) gehalten haben könnte. Da würde ich mein Radio auch am liebsten untergehen lassen.

Die Video-Darsteller in den weißen Nachthemden kamen sich hoffentlich bei den Dreharbeiten genau so albern vor, wie es im Endeffekt wirkt: „Für 50 Euro muss ich in diesem dämlichen Aufzug im Tümpel stehen, die Hände nach oben strecken und dabei versuchen, nicht zu lachen. Aber in der fertig geschnittenen Fassung wird das Ganze bestimmt irgendwie seinen Sinn haben!“ – Leider nein! Das Feuilleton der Kommentarschreiber ist sich allerdings jetzt schon einig: „Casper ist die Perfektion in Person. Wahnsinn!♥“ – „hamma geil !! <3“ – „einfach nur liebe.“ – „Ich freu mich so aufs Album ahhhhh <3 so toll Caaaaas *o*“ – „Ein Drittel Heizöl, 2 Drittel Benzin – ist das nicht aus ’nem Betontod Text? :))“ – „Casper is Gott!“ – „Am 27.9.2013 wird sich uns eine neue Ära der Musik erwarten.“

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Gamescom-Festival 2012

Apropos Köln: Da ich in dieser Stadt wohne, ist mir die ungewöhnliche Trotteldichte am Deutzer Bahnhof in den letzten Tagen aufgefallen. Dies kann für gewöhnlich nur zwei Ursachen haben: Entweder ist in der Köln-Arena mal wieder ein Finale von „Germany’s Next Topmodel“, oder es ist schon wieder Gamescom-Zeit, wofür Trilliarden an Spieleinteressierten aus ganz Europa extra nach Köln fahren, bloß um ein paar Minuten lang irgendwelche neuen „Games“ (wie sie es nennen) als erstes zocken zu können. Ein angenehmer Nebeneffekt dabei ist hingegen das sogenannte Gamescom-Festival, eine dreitägige Musikveranstaltung, die jährlich zeitgleich zur eponymen Messe auf dem Ring stattfindet, und zwar mit freiem Eintritt.

Nachdem ich am Freitag anderweitig beschäftigt gewesen war, kam ich nun am gestrigen Samstag in den Genuss, mir auf der großen Bühne am Friesenplatz die Musikgruppen „Captain Capa“, „Fuck Art, Let’s Dance!“, „Der König tanzt“ und „Überraschungsact“ anzusehen. Angetrieben von einer mit Gemeinplätzen um sich werfenden Moderatorin ging es gegen 18 Uhr auch schon los mit Captain Capa, einer Audiolith-Band, und das sagt heutzutage eigentlich schon alles. Da standen zwei junge Männer auf der Bühne, die auf Knöpfchen drückten, ein bisschen Gitarre spielten, und ernsthaft bei einem Live-Auftritt ihren Gesang mit Autotune „verbesserten“. Alles wurde unterlegt mit immer gleichen Bumm-Bumm-Beats, zu denen man möglicherweise „super tanzen kann“, die aber musikalisch völlig anspruchslose Fließbandware sind. Zudem wusste man nie, was eigentlich wirklich live gespielt wird und was vorher aufgenommen worden war, denn sogar Teile des Gesangs kamen ganz offensichtlich als Vollplayback aus dem Rechner.

Als nächstes kam dann „Fuck Art, Let’s Dance!“, ebenfalls von Audiolith, und dieser Bandname fasst eigentlich perfekt zusammen, was ich an der aktuellen Hipster-Kultur scheiße finde: Was kümmern einen in der Musik schon irgendwelche Inhalte, solange man sein Gehirn abschalten und stattdessen „heftig Party machen“ kann? Musikalisch präsentierte die Gruppe Indierock mit Elektrogedudel, wobei in meinen Ohren alle Songs so ähnlich klangen, dass mit der Zeit alles zu einem Einheitsbrei verschmolz. Es wurde zwar auf Autotune verzichtet, dafür bestanden die Texte aber gefühlt aus immer denselben Textzeilen in ständiger Wiederholung. Zudem sieht der Sänger, den das Label liebevoll aber übertrieben „Talent und Sängerfront“ nennt, aus wie ein 14jähriger Schülerband-Frontmann mit einer viel zu großen Gitarre (und vor allem Brille). Das gehört aber alles bestimmt zum Image, denn man ist bei sowas schließlich super-ironisch. Mir persönlich war es hingegen zu prätentiös. Warum sind „Die Atzen“ eigentlich noch nicht bei Audiolith?

Es folgte „Der König tanzt“, das Soloprojekt eines „Fettes-Brot“-Mitgliedes. Im Gegensatz zu dem ganzen nivellierten Audiolith-Kram erhebte diese Gruppe sympathischerweise nicht den Anspruch, irgendwie alternativ herüberzukommen. Die Musik war zwar nicht so mein Fall, allerdings ist mir aber besonders negativ in Erinnerung geblieben, dass einige Songs mehrfach gespielt wurden, was eigentlich ein Armutszeugnis für eine Band ist, die gerade mal eine Stunde zu füllen hat. Und die Ansage, dass geschminkte Männer (wie der Sänger)  in Köln nicht so stark auffielen, erntete bestenfalls Höflichkeitslacher.

Am Ende kam dann noch der „Überraschungsact“, der gar nicht mehr so überraschend war, nachdem es schon im Radio bekanntgegeben und Stunden vorher ein Merch-Stand aufgebaut worden war: Es spielten die Donots, eine der erfolgreichsten deutschen Poppunk-Band, die ich allerdings schon mit 14 zu belanglos fand, als sie gerade besonders angesagt waren. Da ich zugegebenermaßen kaum Songs kenne, habe ich mich gefreut, direkt zu Beginn das Lied „Calling“ zu erkennen – ein wirklich netter Song, wie ich zugeben muss! An der Stelle war ich auch noch völlig offen, mich eines Besseren belehren zu lassen; immerhin haben die Donots Sympathiepunkte bei mir gesammelt, als sie vor ein paar Jahren auf dem Die-Kassierer-Tribute-Sampler den Hit „Ich töte meinen Nachbarn und verprügel seine Leiche“ nachgespielt haben. Was die Band dann gestern bot, war allerdings über weite Strecken enttäuschender Stadionrock, der mit „Hey-Ho“-Mitklatsch-Spielen und Sprüchen wie „ich will eure Hände sehen“ leichten Ekel bei mir erregte. Das kommt sicherlich bei denen gut an, die heute 14 sind, oder die mit 14 Donots-Fans geworden sind, oder bei Bon-Jovi-Fans, aber ich fand es furchtbar. Sagen wir mal so: Es hatte mich nicht gewundert, die Band während der EM im Playback zwischen all den Rentnern auf dem „ZDF-Fußballstrand“ spielen zu sehen. Demnächst vielleicht auch ein Fall für den Fernsehgarten?

Am Ende war mir dann so schlecht, dass ich beim Stagediving in hohem Bogen quer über eine maximale Anzahl an Zielpersonen brechen musste. Teile des Erbrochenen habe ich extra aufgehoben und gerade hier in diesen Blog getippt. Aber jetzt mal Ernst beiseite: Letztendlich war der Abend dennoch besser als die Summe seiner doch ganz akzeptablen Einzelteile. Heute Abend werde ich mir dann noch Thees Uhlmann anschauen, aber für einen weiteren Blogeintrag wird es mir bestimmt zu warm sein!

Weil es so schön ist:

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Dudelfunk III

Das neueste Lied, das mir in der Heavy Rotation von 1 Live schon nach dem ersten Hören auf den Sack gegangen ist, kommt überraschenderweise mal wieder aus Schweden, und nennt sich „I Follow Rivers“, obwohl ich hätte schwören können, dass irgendwie „Aa“ im Titel vorkommen müsste, zumal es dem Song besser gerecht werden würde. Denn auch hier handelt es sich um völlig triviale „Dance“-Musik, die man aus den späten 90er Jahren noch kennt*, als es zum Ideal der Popmusik wurde, dass drei Minuten Song mit einem konstant wiederholten Refrain gefüllt werden. Auch in diesem Fall hat man den Eindruck, 90 % des Songs bestünden ausschließlich aus den bis zum Erbrechen wiederholten Zeilen „I, I follow, I follow you, deep sea baby, I follow you/I, I follow, I follow you, dark boom honey, I follow you.“  Bei dieser übersprudelnden Kreativität der 26jährigen Sängerin Lykke Li musste ihr Berufsweg natürlich schon vorgegeben sein, denn wie sie selbst sagt:

Für mich war es immer klar, dass ich später etwas mir [sic] Kunst machen möchte. […] Ich habe überlegt ob es Mode oder Malerei sein könnte, bis ich mich für die Musik als Ausdrucksform entschied.**

Ihre reichen Eltern bezahlten der ausgebufften Künstlerin also prompt Musikinstrumente und was sie sonst noch alles zur Selbstverwirklichung benötigte, wie zum Beispiel Weltreisen, eine Wohnung in New York und natürlich ein eigenes Plattenlabel (!). Ohne sich also erst mühevoll hochspielen zu müssen, kam für Lykke Li schnell der große Erfolg bei jungen Leuten, die sich mit ihrer „artsy“ Herangehensweise identifizieren können (also eine Teilmenge der Kategorie „Hipster“), und natürlich bei Liebhabern belangloser Dudelmusik, weshalb sie auch schon bald einen Song für einen „Twilight“-Soundtrack aufnehmen durfte. Glücklicherweise gibt es für den anspruchsvolleren Musikfreund aber mittlerweile einen Hoffnungsschimmer, denn laut Wikipedia hat die mittelmäßig begabte Schwedin neuerdings eine neue Arbeitsstelle in dem „Beruf“ gefunden, der ihr eher zu liegen scheint, nämlich dem des Models. Dort wird nämlich das zelebriert, was Frau Li sich wohl schon immer als Ziel ihrer Selbstverwirklichung gewünscht hat: mit bedeutungsvoll aufgeblasener Oberflächlichkeit ins Rampenlicht zu kommen. Hauptsache, sie macht dann auch keine Musik mehr!

„I Follow Rivers“ ist nämlich derzeit der nervigste, weil repetitivste Radiosong, der in Deutschland regelmäßig über den Äther dudelt. Lykke füllt damit eine Lücke (haha), die uns schon vor drei Jahren mit „Jungle Drum“ (Emiliana Torrini) und vor zwei Jahren mit „Hollywood“ (Marina and the Diamonds) aufgezeigt wurde: Den Sommerhit, der von einem jungen, mainstream-hübschen One-Hit-Wonder gesungen wird, welchem zu Vermarktungszwecken irgendwie die Prädikate „indie“ und „alternative“ umgehängt wurden. Irgendwie ist es aber letztendlich doch nur triviale Popmusik.

Überzeugen Sie sich selbst:

* Ich weiß, dass es sich bei dem im Radio gespielten Lied um einen Remix handelt; das Original ist aber musikalisch nur unwesentlich anspruchsvoller.

** Das Zitat stammt von dieser Seite, auf die ich natürlich über den Wikipedia-Artikel gekommen bin.

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Jupiter Jones

Es ist ja nichts Neues, dass in letzter Zeit viele Leute, die sich zumindest selbst für Künstler halten, in Medien wie Spiegel Online herumjammern, weil sie Angst vor der Piratenpartei haben. Diese werden dann seitenweise in den Kommentarbereichen von Leuten gefeiert, deren Verständnis von Musik oder Kultur gleichbedeutend mit dem ist, was Major-Labels und ähnliche Konzerne so im Programm haben (also Leute, wie man sie auf eben solchen Seiten auch häufig findet). Nun hat sich auch der Gitarrist von Jupiter Jones dazugesellt; einer Band, deren Musik ich zwar nie besonders mochte, die mir aber wegen ihrer Ursprünge in der Punkszene nicht ganz unsympathisch war. Ich bin 2007 aus Neugier mal auf einem Konzert von ihnen gewesen, also in jener Zeit, in der die Band „allenfalls gut unterrichteten Musikfans ein Begriff“ (Spiegel Online) war, und fand, dass die Musik wie Muff Potter in ihrer Major-Zeit klang, nur noch seichter, kombiniert mit langweiligen Befindlichkeitstexten, und deswegen nicht so richtig was für mich war. Weil ich damals allerdings noch nicht wusste, dass die sympathischen Indie-Veröffentlichungen von damals für die Band nur eine Vorstufe auf dem kontinuierlichen Weg in Richtung Major-Vertrag waren, muss ich, der den Punk mit Löffeln gefressen hat, nun ein paar Anmerkungen zu dem loswerden, was der Gitarrist (der mit seinem albernen Vollbart, dem überdimensionierten Brillengestell und der Wollmütze, „obwohl er gar nicht friert“ (frei nach Chefdenker), jeden Hipster-Ähnlichkeitswettbewerb gewinnen würde) nun sagt*:

  • „Ohne die geht es im Musikgeschäft nicht.“ Gemeint sind die Major-Labels, und der scheint das ernst zu meinen. Warum? Weil eine Albumproduktion 300.000 bis 400.000 € koste. Die meisten Punkbands, die ich so kenne, und die teilweise seit 30 Jahren regelmäßig Platten veröffentlichen, würden bei dieser Behauptung verdutzt schauen. Denn irgendwie haben diese Gruppen auch ohne „40 Tage Studiomiete, Gage für den Produzenten, Promotion und Videos“ im Wert eines großen Einfamilienhauses ein paar Fans gefunden und sind so zufrieden damit, dass sie immer noch weitermachen, und zwar auch heute noch, und die Platten klingen auch nach weniger Studiotagen so wie sie sollen, wenn man ordentlich geprobt hat. Auf Leute, die wegen eines Fernsehwerbespots zu meinen Konzerten kämen, könnte ich außerdem auch ganz gut verzichten, da qualitative Musik ohnehin ganz gut über Mundpropaganda oder Fanzines bekannter wird.
  • Aber auch Konzerte sind für eine Punkband eher eine lästige Qual. Man kennt das ja: Die Vorfreude steigt, wenn man eine tolle neue Auftrittsmöglichkeit gefunden hat; wenn es dann endlich soweit ist, werden nachmittags die Sachen in den Kombi oder einen geliehenen VW-Bus geladen und man fährt abends dann zur Kneipe oder zum Kulturzentrum, wo man dann seinen Auftritt hat. Wie das halt unzählige Bands seit Jahrzehnten tun, weil es ihnen Spaß macht. Oder aus der Perspektive des Jupiter-Jones-Gitarristen: „Zwischen 4000 und 5000 Euro pro Tour-Tag kosten Crew, Tourmanager und Booking-Agentur. Allein der Nightliner-Bus, in dem die Band fährt und auch schläft, verschlinge 1000 Euro täglich, so Eigner.“ Stimmt, das habe ich vergessen. Wenn man aber nicht in ganz so unmenschlichen Verhältnissen wie er übernachten will, kommen allerdings noch mal 1.000 € für die Hotelsuite dazu. Das ist einfach das Minimum, das man an Komfort braucht, um „gescheiten Rock’n’Roll“ (Sven Regener) auf die Bühne zu bringen.
  • Aber auch die Fans sind wohl meistens scheiße: „Und niemand, der sich ein Album runtergeladen hat, geht zwei Wochen später in den Laden und kauft es sich.“ Ich habe zwar leider keine entsprechende Statistik parat, aber ich bin mir relativ sicher, mir Platten, die mich begeistert haben, zumindest schon einmal 13 und 15 Tage, manchmal auch nur einen Tag nach dem erstmaligen Probehören gekauft zu haben, und kenne auch viele, die das ähnlich handhaben. Oder zumindest handhabten, bis sie es einfach aufgegeben haben, unbekanntere Bands im Internet kennenzulernen, um sich vor raffgierigen Anwälten in Sicherheit zu bringen, die sich ihre neuen „soliden deutschen Mittelklassewagen“ dadurch finanzieren, dass sie im Fließbandverfahren Abmahnungen an irgendwelche Jugendliche schicken lassen. Und dies geschieht auf Veranlassung der Major-Labels, die der Mann mit dem lustigen Bart hier verteidigt. Die Piratenpartei pinkelt solchen Leuten ja quasi ins Gesicht, wenn sie etwas dagegen tun will!

„Ohne die Gema gäbe es Jupiter Jones vielleicht nicht mehr.“ Erstaunlich gut fasst dieser Satz des Spiegel-Online-Redakteurs die offensichtliche Einstellung von Jupiter Jones zu ihrer Musik und zu ihrer ehemaligen Subkultur zusammen, denn Spaß und Selbstverwirklichung sind schließlich nur sekundäre Motivationen, um Musik zu machen, wenn es doch auch so geht, wie der Titel verspricht: „Rocken auch fürs Bankkonto“.

* Ich unterstelle hierbei einmal, dass er auch korrekt zitiert wurde und der vom Artikel vermittelte Grundtenor dessen ursprünglichen Aussagen nicht entgegensteht.

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