Die beste Schlagerwerbung

Wie ich bereits anklingen lassen habe, schätze ich die Dauerwerbesendungen der Firma Shop24Direct sehr, die man desöfteren im Nachtprogramm zweitklassiger Privatsender sehen kann. Da das Œuvre dieses „Labels“ teilweise wie eine Kuriositätensammlung anmutet, habe ich hier zu Unterhaltungszwecken die meiner Meinung nach „besten“ Werbespots herausgesucht. Viel Spaß!

Los geht es mit der Kelly Family, mit unvergessenen Hits wie „Hiroshima, I’m Sorry“ (7:54), „Sah ein Knab ein Röslein stehn“ (13:05), „Old MacDonald“ (2:50) und „Ain’t gonna pee-pee my bed tonight“ (4:01):

Ernst Mosch, direkt aus dem Moschpit in die Volksmusik-Hitparaden:

Die Kirmesmusikanten:

Der legendäre Amigos-Werbespot. Leider fehlt ihr größter Hit „In meiner Hose wohnt ein Iltis“:

Die Höhner sind dabei, dat is prima:

Tom Astor, der deutsche Johnny Cash:

Ballermann-Hits, musikalischer Höhepunkt bei 0:26 („Besoffen!“):

„Celtic Woman“:

Die Flippers:

Die Calimeros:

Ricky King (!):

Die „Dresden-Zwillinge“ Claudia und Carmen, „die neuen Stars am Musikhimmel“:

Kevin Pabst – „Musikexperten sind sich einig: Er ist das neue Gesicht der Musik.“ Er präsentiert nebenbei die schönsten vorprogrammierten Keyboard-Rhythmen der letzten 20 Jahre:

Ohne Worte:

Captain Cook und seine singenden Saxophone:

„Oesch’s die Dritten“ [sic], die Band für Grammatikfreunde:

„Mit der Straßenbahn durch Dresden“ – „So haben Sie Dresden noch nie gesehen“, es sei denn, Sie sind dort schon mal Straßenbahn gefahren:

„Hits des Jahres 2012“, zum Glück ohne „Nossa“, „Aa Follow“, „Gangnam Style“ und anderen Scheiß (dafür mit Unheilig, Santiano und Klee):

Leo Rojas, aus der Fußgängerzone ins Teleshopping:

Das hier ist nicht mal in verständlicher Sprache, da möchte man gleich eine Flasche Rivella trinken:

Marilena, ein 15jähriges zahnbespangtes Volksmusik-Nachwuchs-„Talent“:

„The Very Best of Rock“, live aus dem Obstgarten in Dresden. Für Freunde ehrlicher, handgemachter Rockmusik gibt es hier eine hanebüchene Mischung von den Scorpions über Chris de Burgh bis Sum 41:

Linda Hesse kann schon vier Akkorde auf der Gitarre spielen (siehe auch http://www.youtube.com/watch?v=pUtYM5j05CU), außerdem ist ihr musikalisch nichts peinlich:

Heintje:

Fips Asmussen, „der Mann, der uns das Lachen lehrt“, ist schon ganz schön alt aber nicht lustiger geworden. Rostock?

„Danke Benedikt!“:

Die „Christliche Hitparade“ Folge 1 und 2 darf in keinem Haushalt fehlen, denn „Florian Silbereisen glaubt an Gott“! Besonders gruselig übrigens 2:34:

„Von Bonn bis Bergheim“: Jürgen Drews präsentiert „Schlager Olé Party 2013“. Mit „Stars“ wie den Höhnern, Matthias Reim, DJ Ötzi und natürlich den Atzen, deren Verdienst es ist, den Audiolith-Sound zum Ballermann gebracht zu haben. Nach 3:14 ist der Upload aber irgendwie abgebrochen:

Andre Steyer singt „die ersten Liebeserklärungen eines Jungen auf dem Weg zum Mann“. „Fachleute sind sich einig: Andre Steyer ist die Entdeckung des Jahres!“ Überzeugen Sie sich selbst:

Halleluja-Paul:

Ross Antony (besonders schmerzhaft):

Udo Wenders: Der „König der Emotionen“ „kam, sang und siegte“. Die mir bisher völlig unbekannte „schönste Stimme Kärntens“ wirkt auf mich zunächst wie eine Mischung aus Rüdiger Hoffmann und Unheilig:

„Kurz vor der Rente“:

Keine Ursache!

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Fernsehen, Musik, Werbung

2 Antworten zu “Die beste Schlagerwerbung

  1. Das ist wirklich eine wunderhübsche Sammlung an Kacke, die du da zusammengetragen hast ;-)

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